Zukünftiges Leben in der Stadt Traun

Der Bau der Kioske in der Bahnhofstrasse in den 60er- und 70er-Jahren hatte das Stadtzentrum an den nördlichen Rand des Graumann-Areals heran geführt. Die Umwidmung des Graumann-Areals 1999 in „Kernzone“ war der Auftrag der Stadt, das Zentrum noch weiter nach Süden auszudehnen.

Der Firma Graumann gelang es 2013, Dipl. Ing. Gábor Wild als Projektentwickler für das Graumann-Areal zu gewinnen. Gemeinsam wurden die über die Jahre gesammelten Visionen sortiert und mit Experten Nutzungskonzepte passend zu einem lebendigen Stadtzentrum erarbeitet.

Mit dem Gemeinderatsbeschluss zum Neubau einer Veranstaltungshalle für die „Spinnerei“ wurde der Weg frei, das Graumann-Areal zu entwickeln, sodass Dipl. Ing. Wild 2015 den Wohn-Bauträger und Wirtschaftssoziologen Ing. Mag. Hannes Horvath mit an Bord holte. Seine Untersuchungen haben die Visionen der Firma Graumann für die Entwicklung des Standortes bestätigt. Gemeinsam wurde ein Konzept für eine zukunftsweisende Nutzung des Areals umrissen und auf dieser Basis 2016 ein städtebaulicher Wettbewerb ausgeschrieben. Architekt Erich Bernard hatte den Juryvorsitz.

Das Siegerprojekt der Riepl&Riepl Architekten Linz sieht die Errichtung von Wohnraum in Form von sechs sogenannten „Stadtvillen“ mit jeweils etwa 25 Wohneinheiten in weitgehend autofreier Parkumgebung vor. An der Bahnhofstraße soll ein Bauteil mit zukunftsweisender gewerblicher Nutzung entstehen. Auf Basis dieses Entwurfes wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt Traun ein neuer Bebauungsplan ausgearbeitet. Der Bebauungsplan wurde Anfang 2017 rechtskräftig, und es wurde umgehend mit der konkreten Projektplanung begonnen.

Das „Herrenhaus“ der Firma Graumann mit dem romantischen Lindenhof, das daneben liegende ehemalige Feuerwehrgebäude bzw. spätere „Magazin“ und das „Lang-Haus“ in der Bahnhofstraße werden in Schritten zeitgemäßen Nutzungen zugeführt und bleiben als „historische Zitate“ erhalten, um eine attraktive Verschmelzung von Geschichte und Zukunft im Herzen der Stadt Traun zu realisieren.

Fabrikseinfahrt, dahinter „Herrenhaus“ mit Lindenhof.

Fabrikseinfahrt, dahinter „Herrenhaus“ mit Lindenhof.

In den letzten Jahren leitete die Stadt Traun die Zukunft für qualitatives Wachstum ein und zählt dabei zu den aktivsten Städten des Landes.

Unter Bürgermeister Ing. Harald Seidl und seinem Team sowie seinem Nachfolger Ing. Rudolf Scharinger wurde das Schloss Traun revitalisiert, das Kulturzentrum Spinnerei neu gebaut, die Straßenbahn Linz-Traun bis zum Schloss verlängert, für HTL, BFI und AMS Neubauten errichtet sowie Kultur-, Sport- und Freizeitangebote ausgebaut. Die Attraktivität der Stadt Traun hat dadurch ungemein gewonnen. Das Projekt der „Parkvillen“ im künftigen Graumannpark wird dem von der Stadt Traun neu angezogenen qualitätssuchenden und qualitätsbewussten Publikum einen adäquaten Lebensraum bieten können.

Nach genau 200-jähriger Geschichte wird nun die Firma Graumann wieder auf den Wandel der Zeit reagieren und ein neues Kapitel eröffnen. Graumann wird mit seiner zentralen Lage im Herzen der Stadt seine Verantwortung gerne wahrnehmen und neue Lebensräume schaffen.

„Ich habe selten so positive Entwicklungschancen gesehen wie bei dem Projekt ‚Parkvillen‘ in Traun. Ich habe hohen Respekt vor dem gemeinsamen Tun der Verantwortlichen der Firma Graumann und der Stadt Traun. Es ist mir eine große Freude, dieses einzigartige und prominente Areal im Herzen von Traun mitgestalten zu dürfen.“ – Ing. Mag. Hannes Horvath

Es gilt, im richtigen Moment an den richtigen Fäden zu ziehen! Graumann will Räume bieten

Es gilt, im richtigen Moment an den richtigen Fäden zu ziehen! Graumann will Räume bieten – generationsüberschreitendes Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verweben… Foto © Textiles Zentrum Haslach / Andreas Hollinek

... um auf der Klaviatur der Gegenwart weiterhin seinen Beitrag zu leisten!

… um auf der Klaviatur der Gegenwart weiterhin seinen Beitrag zu leisten!

 

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